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Software-Lokalisierung

Software-Lokalisierung Software-Lokalisierung steht für die Anpassung von Computerprogrammen an die in einem bestimmten Nutzungsgebiet vorherrschenden Gegebenheiten. Sie umfasst mehr als das ledigliche Übersetzen der Benutzeroberfläche. Bei der Software-Lokalisierung besteht die Aufgabe neben der Übersetzung des Texts in einer entsprechenden Adaption der lokalen Gegebenheiten. Beispielsweise können bei der Installation von Programmen amerikanischer Hersteller häufig nur amerikanische Städte als Aufenthaltsort angeben werden. Bei der Software-Lokalisierung wird daher nicht nur übersetzt, sondern auch ermöglicht, an diesem Punkt des Programms Ortschaften des Ziellandes auswählen zu können.

Die technologische Entwicklung erleichtert auch die Software-Lokalisierung. Während wir derartige Änderungen früher ebenfalls auf der Entwicklungsoberfläche durchführen mussten, stehen uns heute bereits gesonderte Software-Übersetzungsprogramme zur Verfügung. Dadurch braucht der Übersetzer nicht über Programmierkenntnisse zu verfügen, es sei denn, der Charakter des Programmes erfordert dies. Es genügt, wenn er das von dem Programm bediente Fachgebiet und die Ziel- bzw. Quellsprache der Übersetzung ausgezeichnet kennt.